“Tiki” mein Bulli

Mein ehemaliger VW-Bulli

Das war mein Bulli

Wie sicher einige mitbekommen haben, hatte ich einen schönen VW-Bus.

Wie ich zum Bus gekommen bin:

Schon als (kleines) Kind durfte ich immer mit dem Bulli meines Vaters mitfahren (ein VW T3 Joker mit Hochdach und später ein Joker mit Klappdach) und wurde so “bullifiziert”.

Nachdem ich dann mit 17 meinen Lappen in der Tasche hatte (da noch begleitetes Fahren) war klar, es muss ein Bus her.

Geträumt habe ich, wie jeder? andere Bullifahrer von einem T1 am besten noch Samba in cooler Love&Peace Lackierung.

Naja mit 18 bin ich dann auf die Suche gegangen und habe dann auch gleich den ersten T3 gekauft den ich angeschaut habe – liebe auf den ersten Blick.

[spoiler show=”Technische Daten:” hide=”Technische Daten:”]

  • Hersteller: Volkswagen
  • Model: T3
  • Ausstattung: Reimo Campingausbau
  • Motorisierung: 1,7l Saugdiesel (KY)

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Der Lack des Bulli war in einem schlechten Zustand, der Motor leider auch, aber das hat sich erst später herausgestellt.

Um gegen den Rost zu kämpfen, habe ich den Bus zusammen mit Freunden per Hand (und mit nem elektrischen Dreiecksschleifer) abgeschliffen und mit Spraydosen grundiert (Danke an Seb und Timo für die Hilfe).

Lackiert wurde der Bus dann in “Kawa-grün” von einem Bekannten Lackiererlehrling.

Nach dem Skiurlaub Silvester 08/09 auf dem Feldberg und einem Ölverbrauch von über einem Liter auf 100 Kilometer war klar, ein neuer Motor muss her.

Durch diverse Berichte im Bulliforum und einer zu großen Portion Mut habe ich mich entschieden ein 2Liter, 115Ps Benzin-Triebwerk aus einem Passat in den Bus zu Implantiren.

Die Operation gelang dann auch, trotz russischer Verhältnisse (Motorumbau an der Bordsteinkante) und 2 Linken Händen meinerseits überraschender weise. Nur die Umbauzeit von etwas mehr als einem Jahr (Motorkauf->Tüv-Gutachten) war unter aller Sau.

Zu guter Letzt hatte der Bus dann dank Mini-Kat sogar die Grüne Feinstaubplakette.

Den Urlaub in Holland hat der Bus dann auch trotz hitze auf der Autobahn gut verkraftet, mich aber 2 Tage nach der Heimkehr mit gebrochener Lichtmaschinenhalterung im Stich gelassen.

Nach der Reparatur habe ich beschlossen, dass ich eigentlich überhaupt kein Auto brauche und mich gegen den Bus und für die Gemeinsame Wohnung mit der Freundin entschieden.

Mittlerweile ist der Bus verkauft, ich denke aber das er bei seinem neuen Besitzer gut aufgehoben ist und noch viel von der Welt sehen wird.

Hier noch ein Bild wie er aussah als ich ihn verkauft habe:

Tiki ich vermisse dich!

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